Religiöse Bildung in und mit Zukunft
Fortsetzung
Die personale Dimension betrifft die ethisch reflektierte, leibhaft präsente und spirituell verankerte Haltung der Lehrkraft. Gemeint ist mehr als private Frömmigkeit oder moralische Gesinnung – sie durchdringt das pädagogische Handeln im Sinne gelebter Integrität. Spirituelle Professionalität beginnt hier mit Selbstreflexion: Wer bin ich in meinem Sprechen von Gott? Was trägt mich – auch in der Sprachlosigkeit? Diese Haltung zeigt sich im Tonfall, in der Geduld mit Widersprüchen, im Aushalten von Ambivalenzen. Besonders deutlich wird diese Dimension, wenn Lehrkräfte nicht hinter Konzepten verschwinden, sondern existenziell ansprechbar bleiben. Eine Religionslehrerin, die auf die Frage „Warum lässt Gott Leid zu?“ nicht in Routinen flüchtet, sondern das Unverfügbare anerkennt und theologische Denkwege eröffnet – etwa über Klagepsalmen, Hiob oder Stimmen aus der Popkultur –, lehrt nicht über den Glauben, sondern aus einer Haltung der Resonanz heraus. Auch im Umgang mit Spannungen – etwa bei homophoben oder antisemitischen Äußerungen, religionskritischen Provokationen oder sozialer Ausgrenzung – zeigt sich spirituelle Professionalität: nicht im Rückzug, sondern im Eintreten für Würde und Wahrhaftigkeit. Entscheidend ist eine Haltung, die Beziehung vor Bewertung, Resonanz vor Kontrolle stellt. In einer beschleunigten, digitalisierten Schulwelt wird diese personale Tiefe zur Gegenkraft: Sie stiftet Achtsamkeit, Präsenz – und damit die Möglichkeit echter Bildung.
Die narrative Dimension betont die Bedeutung biografischer Selbstvergewisserung und hermeneutischer Offenheit. Spirituelle Professionalität ist kein statischer Besitz, sondern ein Prozess: Lehrkräfte setzen sich mit ihrer religiösen Biografie auseinander – mit Brüchen, Wandlungen, inneren Kämpfen und Hoffnungsbildern. Wer sich dieser Tiefenschicht bewusst ist, kann Räume eröffnen, in denen auch Schüler*innen ihre Fragen und Erfahrungen ernst genommen wissen. Es geht dabei nicht um intime Selbsterzählung, sondern um das Angebot eines Deutungshorizonts. Wenn etwa eine Lehrperson erzählt, wie sie als Jugendliche am Auferstehungsglauben zweifelte und später – in der Begleitung Sterbender – eine neue Sprache für Hoffnung fand, öffnet sie keinen privaten Rückzugsraum, sondern ein theologisches Gespräch. So wird deutlich: Glauben ist kein Besitz, sondern ein biografischer Prozess. Gerade in pluralen Gesellschaften, in denen weltanschauliche Gewissheiten brüchig geworden sind, eröffnet diese Dimension Resonanzräume: Ein Lehrer, der seine atheistische Herkunft benennt und zugleich seinen Zugang zur Mystik reflektiert, modelliert einen Umgang mit Differenz, der weder belehrend noch beliebig ist. Didaktisch zeigt sich dies in Formaten wie autoethnografischem Schreiben, Erinnerungstexten, Psalm-Resonanzen oder Berufungserzählungen. Lehrkräfte, die lernen, mit Brüchen zu leben und sie theologisch zu deuten – nicht mit schnellen Antworten, sondern mit Suchbewegung – verkörpern eine Spiritualität, die glaubwürdig und anschlussfähig bleibt.
Die atmosphärische Dimension bezieht sich auf die Fähigkeit, Lernräume so zu gestalten, dass existenzielle Tiefe möglich wird. Spirituelle Atmosphäre entsteht nicht durch Kerzen oder Hintergrundmusik allein – sie lebt von Resonanz, Achtsamkeit, Stille und der Haltung, dass auch das Unsagbare Raum haben darf. Ein solcher Raum kann entstehen, wenn inmitten eines hektischen Schulvormittags eine Sequenz zur Frage „Was gibt dir Halt?“ nicht nur kognitiv, sondern mit leiblicher Präsenz, Symbolen und gemeinsamem Nachdenken gestaltet wird – etwa im Zusammenspiel mit einer Videosequenz aus einer dystopischen Netflix-Serie, die Sehnsucht nach Sinn thematisiert. Atmosphärische Kompetenz bedeutet hier: Spannungen zwischen Nähe und Distanz, Ernst und Leichtigkeit auszubalancieren. Besonders in Klassen mit hoher sozialer Belastung oder großer weltanschaulicher Vielfalt wirkt die atmosphärische Dimension stabilisierend. Sie schafft Räume, in denen Schüler*innen sich sicher genug fühlen, eigene Fragen zu artikulieren – und in denen religiöse Sprache nicht abstrakt, sondern als Lebenshilfe erfahrbar wird.
Die performative Dimension verweist auf die leiblich-ästhetische Präsenz spiritueller Inhalte im Unterricht. Lehrkräfte kommunizieren nicht nur durch Inhalte, sondern durch ihre gesamte Erscheinung: Stimme, Gestik, Haltung, Rituale, Symbole. Spirituelle Professionalität wird dabei nicht behauptet, sondern atmosphärisch erfahrbar – sie steht im Raum. Wenn etwa ein Friedensgebet am 24. Februar – dem Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine – in ein sorgfältig gestaltetes Setting eingebettet ist, mit Raumgestaltung, musikalischen Akzenten und einer symbolischen Geste wie dem Niederlegen eines weißen Tuchs, entsteht kein Pathos, sondern ein Raum für Resonanz. Die Inszenierung ist hier weniger Ausdruck von Inszenierungswillen als von Haltung. Auch Schüler*innen können performative Formen erproben – etwa durch Resonanzbilder zu Klagepsalmen, durch Gesten der Hoffnung oder symbolische Handlungen in einem Stationenweg. In solchen Momenten berührt spirituelle Bildung die leibliche Dimension – sie bleibt nicht beim Begriff, sondern gewinnt sinnliche Tiefe. Performative Kompetenz zeigt sich dabei weniger in methodischer Virtuosität als in einer Präsenz, die spirituelle Deutungsräume eröffnet: Wenn ein Gedicht nicht nur analysiert, sondern in Stimme und Rhythmus leiblich hörbar wird, kann sich etwas vom Gemeinten zeigen – jenseits didaktischer Zielvorgaben. Religionsunterricht wird so zu einem Ort, an dem spirituelle Erfahrung möglich wird – nicht durch Mehr an Ritual, sondern durch stimmige Form.
Die prophetische Dimension bezeichnet die Fähigkeit, aus einer spirituellen Grundhaltung heraus gesellschaftlich sensibel und zeitdiagnostisch zu sprechen. Prophetisches Handeln meint nicht, fertige Antworten zu verkünden, sondern irritierende Fragen zuzulassen – Fragen, die das Selbstverständliche unterbrechen und das Gewohnte in Bewegung bringen: Was bedeutet „Würde“ im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz? Ist Nachhaltigkeit nur ein ökologisches oder auch ein spirituelles Anliegen? Welche Hoffnung trägt, wenn Zukunft nicht mehr planbar ist? Solche Fragen lassen sich nicht didaktisch ‚lösen‘ – sie fordern Denken, Fühlen und Deuten heraus. Prophetische Professionalität heißt, diesen Raum offen zu halten, Suchprozesse nicht zu beschleunigen, sondern achtsam zu begleiten. Sie verbindet theologischen Tiefblick mit ethischer Wachheit und gesellschaftlicher Verantwortung – dort, wo Lehrkräfte Brüche sichtbar machen, in sich und in der Welt, und dennoch Hoffnungsräume eröffnen. Prophetisches Sprechen ist keine Anklage, sondern eine Form spiritueller Klarheit, die Deutung anbietet, ohne Deutungshoheit zu beanspruchen. In einer Gegenwart zwischen Überforderung und Gleichgültigkeit lädt diese Dimension zur Auseinandersetzung mit Macht, Schuld, Verantwortung und Zukunft ein – nicht von außen, sondern aus einer Haltung heraus, die selbst suchend bleibt.
Spirituelle Professionalität bedeutet insgesamt: pädagogisch verantwortete Subjektivität zu leben – wach, reflexiv und im Horizont von Transzendenz. Sie verleiht religiösem Wissen Tiefe, macht Resonanz möglich und schafft Räume existenzieller Bildung – jenseits dogmatischer Belehrung oder spiritueller Vereinnahmung. Die fünf Dimensionen zeigen, dass spirituelle Professionalität nicht in Innerlichkeit aufgeht, sondern als dialogische, gesellschaftlich sensible Praxis wirksam wird – gerade in pluralen Bildungsräumen, die von Krisenerfahrung und Sinnsuche geprägt sind. Die spirituelle Verfasstheit der Lehrkraft ist dabei ein Schlüsselfaktor für die Glaubwürdigkeit ihres pädagogischen Handelns. Indem ich meine spirituelle Biografie reflexiv einbringe, wird die professionsbezogene Dimension spiritueller Bildung nicht nur theoretisch entfaltet, sondern exemplarisch erfahrbar. Gerade durch die Offenlegung eigener Suchbewegungen wird sie diskussionsfähig und anschlussfähig. Die Frage nach spiritueller Professionalität lässt sich nicht isoliert beantworten. Sie gewinnt ihr Profil im Spiegel aktueller Herausforderungen, denen sich Religionslehrkräfte im Bildungsraum Schule stellen.
- Spirituelle Professionalität im Angesicht gegenwärtiger Krisen: Positionalität, Resonanz und personale Kompetenz
Der RU befindet sich heute in einem komplexen Spannungsfeld. Gesellschaftliche Umbrüche prägen nicht nur das Lebensumfeld der Lernenden, sondern stellen auch grundlegende Fragen an die religiöse Bildung selbst. Hinzu treten innerdisziplinäre Herausforderungen: Der eingangs erwähnte Rückgang der Studierendenzahlen verweist auf eine doppelte Problematik – einerseits auf die gesellschaftliche Marginalisierung religiöser Bildung, andererseits auf eine veränderte spirituelle Landschaft, in der klassische konfessionelle Angebote kaum noch als lebensrelevant wahrgenommen werden. Schließlich steht das Bildungssystem insgesamt unter Druck: strukturelle Überforderung, hierarchische Strukturen, die Lehrkräfte in ihren Handlungsspielräumen einschränken, und ein tiefgreifender Vertrauensverlust der Gesellschaft fordern nicht nur organisatorische Reformen, sondern eine neue kulturelle Tiefendimension schulischer Bildung (Schröder 2021, Sp. 255–270).
Diese krisenhafte Gemengelage ist nicht nur eine äußere Herausforderung für den RU, sondern berührt das Selbstverständnis der Religionslehrkräfte auf existenzieller Ebene. Gerade in solchen Zeiten zeigt sich, dass theologische und didaktisch-methodische Kompetenzen allein nicht ausreichen. Notwendig ist eine spirituell verankerte Professionalität, die es Lehrkräften ermöglicht, authentisch, resilient und resonanzfähig zu wirken. Sie sollten ihre eigene spirituelle und religiöse Position kennen, reflektieren und kontinuierlich weiterentwickeln. Diese personale Kompetenz stellt eine zentrale Ressource professionellen Handelns dar. Der religiöse Habitus – verstanden als die Gesamtheit spiritueller, theologischer und biografischer Erfahrungen sowie der damit verbundenen Deutungsmuster – bildet das Fundament dafür, existenzielle Bildungsprozesse zu gestalten.
Religionslehrkräfte, die sich ihrer eigenen Position bewusst sind, können in der pluralen Schulwirklichkeit Räume eröffnen, in denen Schüler*innen ihre eigenen Suchbewegungen entfalten, Zweifel artikulieren und Resonanz erfahren können (Kumlehn 2022, 49–64, insb. Kap. 4). Zugleich sind Religionslehrpersonen – gerade in krisensensiblen Bildungsräumen – als Akteur*innen gefragt, die Bildung nicht nur als Wissensvermittlung, sondern als Beziehungsgeschehen und Ort gesellschaftlicher Mitgestaltung verstehen. Dies verlangt eine Haltung, die Spannungen aushält, Kontingenz erträgt und dennoch Hoffnung stiftet. Spirituelle Professionalität ist hier nicht bloße Resilienztechnik, sondern Ausdruck einer ethisch fundierten, theologisch reflektierten Subjektivität, die das Pädagogische nicht vom Politischen trennt (Kumlehn 2022, 49–64, insb. Kap. 4).
3 Spirituelle Selbstvergewisserung als zentrale professionsbezogene Kompetenz – Impulse autoethnografischer Religionspädagogik
Spirituelle Selbstvergewisserung bezeichnet den reflektierten Prozess, in dem Religionspädagog*innen ihre eigene spirituelle Identität und Glaubenshaltung bewusst wahrnehmen, kritisch hinterfragen und als stabile Grundlage für ihr pädagogisches Handeln nutzen. Dabei verbindet sie persönliche Erfahrung, biografische Prägungen und den offenen Dialog mit religiöser Vielfalt. Diese Selbstreflexion ist kein einmaliger Akt, sondern ein fortlaufender Prozess, der Professionalität und Handlungsfähigkeit im Umgang mit pluralen Lebenswelten stärkt.
Als wesentliche Ressource ermöglicht sie Religionslehrkräften gerade angesichts zunehmender religiöser Pluralität und gesellschaftlicher Fragmentierung, biografische Verortung, hermeneutische Urteilskraft und dialogische Anschlussfähigkeit zu entwickeln – Kompetenzen, die integraler Bestandteil religionspädagogischer Professionalität sind.
Autoethnografische Zugänge bieten dafür eine methodisch fundierte Möglichkeit, die eigene spirituelle Position kritisch zu reflektieren und als dialogfähige Sprache auszubilden. Im RU ermöglicht dies, implizite Deutungsmuster offenzulegen, persönliche Erfahrungen produktiv einzubringen und die professionelle Identitätsbildung nachhaltig zu stärken.
Didaktisch setzt spirituelle Selbstvergewisserung auf ästhetische, narrative und symbolische Lernformate, die existenzielle Fragen aufgreifen und biografische Resonanzräume eröffnen – etwa durch Psalmen, Berufungstexte, literarische Impulse, Musik, Stille oder Symbole wie Licht und Weg. Auch Weisheitsmotive aus anderen Traditionen (z. B. Midrasch, Sufi-Mystik, Meditation) fließen ein. Im Zentrum steht ein offener, professionell reflektierter Zugang zur eigenen Spiritualität. Das im Rahmen der Habilitationsschrift entwickelte Spiritualitätsmodul bündelt diese Zugänge in einem mehrphasigen Curriculum mit autoethnografischen Reflexionen, kollegialem Austausch und begleiteter Vertiefung. Die praktische Umsetzung steht noch aus; ihre Erprobung und Evaluation markieren zentrale Perspektiven künftiger Forschung.
4 Transformation als Perspektive: RU im Wandel durch spirituelle Selbstvergewisserung
Religiöse Bildung ist heute mehr denn je ein Raum existenzieller Aushandlung und Subjektwerdung im Horizont von Transzendenz. In einem von Umbrüchen und Deutungsoffenheit geprägten gesellschaftlichen Kontext wird der RU zum Ort potenzieller persönlicher und kollektiver Transformation – für Lernende ebenso wie für Lehrende. Religionslehrkräfte agieren hier als Grenzgänger*innen zwischen Tradition und Innovation, Kontinuität und Krise. Die reflektierte spirituelle Verfasstheit ermöglicht es ihnen, in ihrer pädagogischen Praxis Spannungen auszuhalten, Ambivalenzen zu benennen und dialogisch auf Suchbewegungen der Schüler*innen einzugehen.
Diese transformative Dimension von RU fordert eine Erweiterung des professionellen Selbstverständnisses. Spirituelle Selbstvergewisserung wird zum Motor für innovative Bildungsprozesse, die existentielle Resonanz schaffen und Subjektbildung fördern. Zugleich fordert sie eine Haltung der Offenheit und kritischen Wachheit, die es erlaubt, religiöse Bildung als ethisch verantwortetes Mitgestalten gesellschaftlicher Wirklichkeit zu verstehen.

Dr. theol. Maike Maria Domsel ist Lehrerin für Katholische Religionslehre und Französisch am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn und Privatdozentin im Bereich der Religionspädagogik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
LITERATURVERZEICHNIS
Domsel, Maike Maria (2021), Autospiri. „Leben! Freiheit! Gott?!“ – Die spirituelle Wanderschaft einer Religionslehrerin. Studienreport, Bremen: FDZ Qualiservice. Online verfügbar unter: http://dx.doi.org/10.26092/elib/801 (letzter Zugriff: 05.08.2025).
Domsel, Maike Maria (2023), Hinter dem Horizont. Zum spirituell-religiösen Selbstverständnis von Religionslehrkräften, Stuttgart.
Domsel, Maike Maria (2024), Krisendiskurse in theologischen, soziologischen und psychologischen Zeitschriften von 2020–2023, in: Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik, Special Issue „Letzte Generation“. Eine religionspädagogische Erkundung, 23(1), 23–39.
Katholisch.de (2023): Weniger Theologiestudierende an deutschen Universitäten. Veröffentlicht am 05.08.2023. Online verfügbar unter: https://www.katholisch.de/artikel/46399-weniger-theologiestudierende-an-deutschen-universitaeten (letzter Zugriff: 05.08.2025).
Kumlehn, Martina (2022), Deutungsmachtsensible Wahrnehmung, Reflexion und Begleitung von Positionierungsprozessen im Religionsunterricht, in: Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik, 21(2), 49–64.
Ploder, Andrea/ Stadlbauer, Johanna (2013), Autoethnographie und Volkskunde? Zur Relevanz wissenschaftlicher Selbsterzählungen für die volkskundlich-kulturanthropologische Forschungspraxis, in: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde, 116(3/4), 373–404.
Schröder, Bernd (2021), Religionsunterricht im Plural – und doch vor gemeinsamen Herausforderungen, in: Theologische Literaturzeitung (ThLZ), 146, Sp. 255–270.
Von Scheliha, Arnulf/ Wißmann, Hinnerk (2024). Religionsunterricht 4.0. Eine religionspolitische Erörterung in rechtswissenschaftlicher und ethischer Perspektive, Tübingen.
Vochatzer, Stefanie/ Engelmann, Sebastian (2019), Das Ich im Schatten der Methode. Eine Hinführung zum Potenzial autoethnografischen Schreibens für wissenschaftliche Praxis, in: Journal für Schreibwissenschaft (JoSch), 10(18), 85–98.
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