Newsletter zum Schulbeginn 2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

das neue Schuljahr begann wie das alte geendet hat: mit sommerlichen Temperaturen und viel Sonnenschein! Die Tage werden aber bereits wieder kürzer und bald werden wir uns nach dem sehnen, was wir jetzt bisweilen als too much empfinden. 

Auch in diesem Schuljahr möchten wir Sie begleiten und in Ihrer Arbeit unterstützen. Im aktuellen Newsletter finden Sie eine Auswahl dessen, was wir auf www.reliplus.de für Sie bereithalten. Unser digitales Angebot soll die persönliche Begegnung nicht ersetzen, sondern ergänzen.

Wir freuen uns, Sie bei einer unserer Veranstaltungen kennenzulernen beziehungsweise wiederzusehen, wünschen bei der Lektüre des Newsletters viel Spaß und für das neue Schuljahr alles Gute!

Ihr Team von reli+

Fundstücke

Social-Media-Nutzung sowohl Inspiration als auch Belastung
JIMplus-Studie 2026

Erst gute Laune, dann ein schlechtes Gewissen: So beschreiben viele Jugendliche das Scrollen durch ihren Social-Media-Feed in der neuen JIMplus-Studie. Drei von vier Jugendlichen geben an, dass Social Media sie von Dingen ablenke, die sie eigentlich tun sollten. Und die Hälfte der 14- bis 17-jährigen Befragten sagte, dass ihnen durch die Mediennutzung Zeit für Erholung und Freizeitaktivitäten fehle. Auf der anderen Seite bieten die Plattformen für 82 Prozent einen wichtigen Zugang zu Wissen, und etwa die Hälfte der Befragten berichtete, sich dort verstanden zu fühlen. Die aktuelle JIMplus-Studie 2026 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) zeigt, wie Jugendliche die Chancen und Belastungen digitaler Medien erleben und welche Auswirkungen dies auf ihr digitales Wohlbefinden hat.

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Laudate! Taizé-Andacht geht mit neuen Terminen in die zweite Jahreshälfte

Die Taizé-Andachten im Dieburger Kloster erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Immer mehr Menschen lassen sich von der besonderen Atmosphäre aus Gesang, Stille und Gebet ansprechen. Ein Zeichen dafür, wie sehr dieses Angebot angenommen wird und wächst.

Auch in der zweiten Jahreshälfte wird die Reihe fortgesetzt. Der nächste Termin findet am 28. August um 19:30 Uhr statt. 

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Neues Angebot: Gottesdienstbausteine für Kinder- und Familiengottesdienste

Kinder sind die Zukunft – der Gesellschaft genauso wie der Kirche. Es ist wichtig, sie auf ihrem Glaubensweg zu begleiten und mit ihnen gut vorbereitete Gottesdienste zu feiern: in Kirche, Kindergarten und Schule und auch zuhause. Kinder haben das Recht auf eigene Gottesdienst- und Gebetsformen, die zu ihrer Situation passen. Sie brauchen aber auch Gelegenheiten, in das Glaubensleben und den Gottesdienst (ihrer Eltern und) der Gemeinde hineinzuwachsen. Deshalb braucht es eigene Kindergottesdienste und Gemeindegottesdienste, in denen Kinder und Familien willkommen sind. Das Ziel ist dabei nie pädagogisch, sondern vielmehr mystagogisch: Durch tätiges Feiern mit Gott und seiner frohen Botschaft in Berührung kommen.

Die Seite Kindergottesdienst Katholisch bietet Ihnen Unterstützung, Ideen und auch Vorlagen für das Vorbereiten und Feiern von Kinder- und Familiengottesdiensten. Die Referent:innen für Kinder und Familien in den deutschen Bistümern sowie das Deutsche Liturgische Institut stellen hier bewährte und gut umsetzbare Anregungen, Hilfen, Links sowie Bausteine und Modelle zur Verfügung.

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RUplus

Herausforderung Künstliche Intelligenz!?

Unsere im April erschienene Ausgabe von RUplus zum Thema „Herausforderung KI“ ist aktuell ergänzt und aktualisiert worden: Anlass ist die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., die er am Pfingstmontag 2026 unter dem Titel Magnifica humanitas. Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz vorgestellt hat.

Als eine Art „Regierungserklärung“ des neuen Papstes setzt das Dokument einen wichtigen Akzent: Erstmals liegt eine umfassende kirchliche Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz aus der Perspektive der katholischen Soziallehre vor. Viele der darin angesprochenen Fragen reichen dabei weit über den kirchlichen Kontext hinaus.

Andreas Büsch nimmt die Enzyklika genauer unter die Lupe: Er arbeitet zentrale Aussagen heraus, ordnet sie in die bisherigen kirchlichen Stellungnahmen zu KI ein und wirft zugleich kritische Fragen auf. Gerade für den Religionsunterricht bietet der Beitrag damit spannende Impulse, Hintergrundwissen und konkrete Anknüpfungspunkte, um die gesellschaftlichen, ethischen und menschenbildbezogenen Fragen rund um KI mit Schüler:innen weiterzudenken.

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Medien für Unterricht und Bildungsarbeit

Filmtipp: „15 Minuten“

Jasmina lebt mit ihren Eltern in Deutschland und freut sich auf eine Klassenfahrt nach Berlin. Doch die Familie lebt mit einem unsicheren Aufenthaltsstatus – und damit mit einer Bedrohung, die jederzeit in ihren Alltag einbrechen kann. Als eines Nachts die Polizei vor der Tür steht und die sofortige Abschiebung ankündigt, gerät Jasminas Welt aus den Fugen. Jasmina versucht, Hilfe zu organisieren, doch ihre Möglichkeiten sind begrenzt. Der Kurzfilm „15 Minuten“ (2022) erzählt eindringlich von Flucht, Migration und der Angst vor Abschiebung – und macht dabei eine Situation greifbar, die für viele Menschen Lebensrealität ist. Für den katholischen Religionsunterricht ab 14 Jahren bietet der Film zahlreiche Gesprächsanlässe: Was bedeutet es, sich sicher und zu Hause zu fühlen? Welche Rechte und welche Würde hat jeder Mensch – unabhängig von seinem Aufenthaltsstatus? Wo beginnt Verantwortung für andere? Und wie lässt sich das christliche Gebot der Nächstenliebe angesichts gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen konkret leben? Der Film lädt dazu ein, Perspektiven zu wechseln und über Menschenwürde, Gerechtigkeit, Solidarität und die Bedeutung von „Heimat“ nachzudenken.


Hinweis für die pädagogische Arbeit: Der Film zeigt psychische Ausnahmesituationen. Die Themen Abschiebung, Selbstverletzung und akute Verzweiflung erfordern eine sensible pädagogische Begleitung. Es empfiehlt sich, den Film nicht unvorbereitet zu zeigen und im Anschluss ausreichend Raum für Gespräche und Nachfragen zu schaffen. Je nach Lerngruppe kann es sinnvoll sein, auf außerschulische Hilfsangebote wie die Nummer gegen Kummer (116 111) oder Angebote der Online-Suizidprävention hinzuweisen.

Zum Film im Medienportal der AVMZ

Schulpastoral 

Neue und kreative Bibelmethoden

Die kreative, verblüffende Kraft des Evangeliums ins Heute bringen und erleben, was das in jedem möglich macht: Wir probieren Methoden aus, die Lust machen, die Worte der Schrift für das eigene und das berufliche Leben zu aktivieren. Die Fortbildung bietet Gelegenheit, einige biblische Perspektiven neu zu sehen. Dabei wird nicht nur Handwerkszeug aufgefrischt: Die Workshops geben Raum zum persönlichen und gemeinsamen Krafttanken aus der Begegnung mit Gottes Wort und der Teilnehmenden untereinander.

Wann: 20. November 2026
Wo: Wilhelm-Kempf-Haus | Wiesbaden-Naurod

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72h Aktion 2027

Es ist soweit! Die Anmeldungen für die 72h Aktion 2027 sind freigeschaltet. Unter 72stunden.de können Sie jetzt schon Ihre Gruppen anmelden.

Die 72-Stunden-Aktion ist eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände. In 72 Stunden werden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die Welt ein Stückchen besser machen. Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf, sind lebensweltorientiert und geben dem Glauben Hand und Fuß.

Wann: 10. – 13. Juni 2027
Wo: Bundesweit

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Weltkirche

Teilhabe – mal ernst gemeint?!
Adultismuskritische Perspektiven für die Bildungsarbeit

Viele junge Menschen berichten, dass sie sich in zentralen gesellschaftlichen Debatten nicht gehört fühlen – sei es bei Fragen rund um Wehrpflicht, den Umgang mit der Corona-Pandemie oder angesichts globaler Krisen wie dem Klimawandel. Entscheidungen, die ihr Leben unmittelbar betreffen, werden häufig ohne ihre gleichberechtigte Beteiligung getroffen.

Diese Erfahrungen sind Ausdruck des Phänomens Adultismus: Es ist eine gesellschaftlich ausgrenzende Haltung gegenüber jungen Menschen aufgrund ihres geringen Alters und ihrer angenommenen Unreife. Es ist zwar die Aufgabe von Erwachsenen, Kinder zu schützen und zu
ernähren. Doch die Schutzbedürftigkeit wird oft als Schwäche interpretiert und Kinder als unfertige Wesen angenommen, denen die Vernunft der Erwachsenen noch fehlt.

Das jährlich stattfindende Fachforum Globales Lernen wird vom Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) e.V. und dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz veranstaltet und richtet sich an Lehrkräfte, Schüler:innen ab der Klasse 10 und alle Bildungsakteur:innen, die an Themen des Globalen Lernens interessiert sind.


Wann: 16. September | 9:30 Uhr – 17:00 Uhr
Wo: Betzdorf-Kirchen

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Termin-Highlights

Ökumenische Jahreskonferenz für Fachsprecher:innen Gymnasium/  Sekundarstufe II (Nord)

Schülerorientierter Religionsunterricht scheint es in der Gymnasialen Oberstufe besonders schwer zu haben. Das anstehende Abitur und insgesamt wenig Zeit – gerade angesichts 2-stündiger Kurse – verleiten schnell dazu, Inhalte in den Vordergrund zu rücken und die Frage nach ihrer Relevanz für unsere Schüler:innen aus dem Blick zu verlieren.
Was genau bedeutet schülerorientierter Unterricht eigentlich? Wie kann dieser gelingen – trotz der angedeuteten Herausforderungen? Und welche Unterrichtsmaterialien bieten sich dazu besonders an?

Diesen Fragen wollen wir gemeinsam mit unserem Referenten Dr. Johannes Kubik, Fachberater für Evangelische Religion am Regionalen Landesamt für Schule und Bildung in Braunschweig und Lehrer für Mathematik und Religion am Max-Planck-Gymnasium in Göttingen, gemeinsam nachgehen.

Neben der thematischen Arbeit geht es im Konferenzteil der Tagung unter anderem um die Besprechung aktueller schulpolitischer und kirchlicher Entwicklungen, um die Reflexion der Situation des RU an den Schulen sowie Fragen rund um das Abitur.

Wann: 27. August 2026 von 15:00 Uhr bis 28. August 2026 um 14:15 Uhr 
Wo: Bonifatiuskloster Hünfeld

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TheoBuchKlub

Ein Buch pro Quartal. Eigenständige Lektüre. Optionale gemeinsame digitale Austauschrunde zum Abschluss der Lektüre. Denn auch wenn unsere Fortbildungen von einer starken Kompetenzorientierung geprägt sind und von der – vielleicht für manche auch provozierenden – These des Erwachsenenbildners Rolf Arnold, dass Wissen noch keine Kompetenz und Fortbildung keine Wissensvermittlung ist, ist doch nichts praktischer als gute Theorie. Und so möchten wir im TheoBuchKlub lesend gemeinsam auf die Suche gehen nach theologischen Reflexionen, mit deren Hilfe wir Wirklichkeiten besser wahrnehmen und deuten können sowie neue Handlungspotenziale identifizieren.

Wann: Freitag, 18. September 2026 | 14:30 Uhr – 16:00 Uhr
Wo: Online

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Ökumenischer Lehrer:innen-Tag
Wenn Schüler:innen nach dem Krieg fragen … Religionspädagogische Antworten auf schwere Fragen!

Für den 16. September 2026 laden rpi Darmstadt und Bistum Mainz Religionslehrkräfte aller Schulformen zum Ökumenischen Lehrer:innen-Tag in das Ökumenische Gemeindezentrum Darmstadt-Kranichstein ein. Die Vielen noch unter dem Namen Starkenburger Lehrer:innen-Tag bekannte Veranstaltung widmet sich diesmal dem nach wie vor aktuellen Thema „Wenn Schüler:innen nach dem Krieg fragen … religionspädagogische Antworten auf schwere Fragen“. Als Referentin konnte Frau Prof. Dr. Mirjam Zimmermann gewonnen werden. Die Anmeldung erfolgt über das rpi-Darmstadt, dort wird in Kürze auch der Tagungsablauf inklusive Workshops zu finden sein.

Wann: 16. September 2026 
Wo: Ökumenisches Gemeindezentrum in Darmstadt-Kranichstein

Anmeldung per E-Mail an darmstadt@rpi-ekkw-ekhn.de

Ökumenischer Tag der Religionspädagogik in Oberhessen
»Hilfe, wir werden immer weniger«: Warum der Religionsunterricht gebraucht wird!

Immer weniger Schüler:innen nehmen am Religionsunterricht teil. Dabei leistet der RU bei der Suche nach Antworten auf existentielle Fragen einen wichtigen Beitrag. Viele Religionslehrkräfte sind in Sorge, dass er eines Tages wegfallen könnte, weil Christ:innen in eine Minderheitensituation geraten. Ab 2026/27 soll es in Hessen die Möglichkeit geben, den RU konfessionell-kooperativ durchzuführen und damit zu stärken.
Referentin des Impulsvortrages an diesem Tag, Prof. Dr. Silke Leonhard, weiß um die Chancen des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichtes, der in Niedersachsen nach mehr als 25 Jahren in den Christlichen Religionsunterricht (CRU) überführt und damit weiterentwickelt wird. 
Dieser basiert auf gemeinsamer Verantwortung der Kirchen und Bistümer für einen ökumenischen Unterricht. Er berücksichtigt schulische Herausforderungen und ist einladend für alle Schüler:innen mit und ohne Konfessionsbindung. 

Wann: 30. September 2026 | 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Wo: Ev. Kirchengemeinde Arnsburger Land | Am Wall 24 | 35423 Lich


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Wie Märchen unsere Ohren öffnen für die Wahrheit der Bibel

In der Bibel stehen keine Märchen, und Märchen stellen – anders als die Bibel – keinen Anspruch an uns. Und doch können Märchen uns die Augen öffnen für die tiefe Wahrheit biblischer Poesie, die oft von historischen und moralischen Fragen eher verstellt als erschlossen wird. Und die Bibel kann uns aufmerksam machen, dass Märchen mehr sind: manchmal nette, manchmal seltsam grausame Fantasiegeschichten, dass sie erzählen, wie das Leben ist. Denn das verbindet Bibel und Märchen: sie wollen nicht erzählen von dem, was einmal war, sondern von dem, was ist. Bis heute.

Wann: 13. und 14. November 2026
Wo: Erbacher Hof Mainz

Weitere Informationen und Anmeldung 13. November 

Weitere Informationen und Anmeldung 14. November 

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55116 Mainz
Deutschland

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