Die Verteidigung der Menschlichkeit 

Fortsetzung Teil II

Überraschend breite Rezeption einer Enzyklika

Auch Menschen, die mit der katholischen Kirche wenig anfangen können, kamen nicht umhin, die „Regierungserklärung“ von Papst Leo XIV. zur Kenntnis zu nehmen. Die offizielle Vorstellung war am Abend des Pfingstmontag Aufmacher in Nachrichtensendungen und Onlinemedien sowie am Folgetag in Printmedien – von Tagesschau über Heise online bis Handelsblatt.

Es kann nicht wirklich überraschen, dass fast alle Berichte und Kommentare in Publikumsmedien die bisherigen Beiträge der Katholischen Kirche zum Thema KI (vgl. Büsch 2026) ignorieren. Umso erstaunlicher ist die Breite der Rezeption dieses lehramtlichen Schreibens[2], die überwiegend sehr positiv ausfällt, vergleichbar vielleicht mit den Reaktionen auf den Beginn des Pontifikats von Papst Franziskus: „Die unmodernste Institution der Welt thematisiert den disruptivsten Umbruch unserer Zeit. Und schafft es, mit Zitaten aus dem ‚Herrn der Ringe‘ auch Atheisten einen Leitfaden zu geben“ (Kirst 2026).

Immer wieder wird betont, wie anschlussfähig Magnifica humanitas an aktuelle KI-Debatten ist: „Der Papst baut damit Brücken, um einen neuen gesellschaftlichen Block gegen digitale Machtkonzentration zu formieren. Wer den Plattformkapitalismus und die Konzentration digitaler Macht für das eigentliche Problem unserer Zeit hält, muss nicht katholisch werden, um strategische Zweckbündnisse einzugehen. Erfahrene Rollenspieler von Tolkien bis Dungeons & Dragons wissen schließlich: Gegen den Endgegner gewinnt keine Klasse allein“ (Gieselmann 2026).

Damit spielt Gieselmann auf das Zitat von J.R.R. Tolkien – eingeführt als „ein katholischer Schriftsteller“ (MH 213) – an, das allgemein breite Beachtung fand, weil es formal ein Novum darstellt: Üblicherweise werden in Enzykliken Päpste, Kirchenväter und Bibelstellen zitiert, aber keine populäre Gegenwartsliteratur. „Doch unsere Sache ist es nicht, die Welt durch alle Zeiten zu steuern, sondern in den Jahren, auf die wir beschränkt sind, zu tun, was wir können, um das Übel auf den uns bekannten Feldern auszujäten, damit jene, die nach uns kommen, einen guten Boden vorfinden“, so der Zauberer Gandalf der Weiße im dritten Band der Reihe „Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“. Dass ein Papst sich solche programmatischen Worte aus der Gegenwartsliteratur zu eigen macht, lässt aufhorchen – auch wenn daneben leider fast unterging, dass er u.a. auch Hannah Arendt zum Verlust von Wahrheit und Totalitarismus zitiert (MH 134) oder Viktor Frankl als Kronzeugen dafür, „dass wir in Momenten des Grauens ‚den Menschen kennengelernt [haben], wie er wirklich ist‘“ (MH 121).

Erfreulich ist, dass eine durchweg überwiegend positive Aufnahme der Enzyklika zu verzeichnen ist: „Darin liegt auch die politische Raffinesse des Textes. Nach Jahrzehnten, in denen Missbrauchsskandale die moralische Autorität der Kirche schwer beschädigt haben, versucht Leo XIV., den Vatikan als globale Gewissensinstanz neu zu positionieren: Für die Menschenwürde und gegen Machtkonzentration, Krieg und digitale Kontrolle“ (Gieselmann 2026).

Kritische Fragen an Magnifica humanitas und darüber hinaus

Dass der Papst selbst bei der Vorstellung der Enzyklika anwesend war, ist ebenfalls ein Novum (vgl. Preckel 2026) und seine klare Kritik an der US-Regierung und an Tech-Oligarchen – auch ohne deren Namen zu nennen – ließen ebenso aufhorchen.

Allerdings drängt sich die Frage auf, ob der Vatikan selbst diesen Ansprüchen genügt (vgl. Neumann 2026a). Denn fast ebenso viel Aufmerksamkeit wie das Tolkien-Zitat erhielt die Anwesenheit von Christopher Olah, Mitgründer des KI-Unternehmens Anthropic – also eines Vertreters jener Tech-Firmen, die sich der Kritik der Enzyklika stellen müssten. Olah räumte ein, „jedes KI-Labor sei Anreizen ausgesetzt, die manchmal im Widerspruch dazu stehen können, das Richtige zu tun“ (Tenhage 2026). Zwar ist der Austausch des Vatikans mit großen Tech-Konzernen spätestens seit dem Rome Call for AI Ethics 2020 kein Novum mehr (vgl. Büsch 2026). Doch die von der Enzyklika benannten Probleme der Nachhaltigkeit, des Energieverbrauchs und der Umwälzung des Arbeitsmarkts betreffen die Technologie insgesamt – und damit auch Anthropic (vgl. Neumann 2026a).

Umso interessanter ist, dass die Enzyklika erstmals ausdrücklich die Selbstvergewisserung der Kirche betont. Konkret wird sich die Glaubwürdigkeit kirchlicher KI-Ethik daran messen lassen müssen, ob die Kirche diese Prinzipien auch in eigenen Digitalisierungsprojekten, bei der Verwaltung kirchlicher Daten und in der Transparenz kirchlicher Entscheidungsprozesse einlöst.

Darüber hinaus wirft die Enzyklika Magnifica humanitas wiederum einige Fragen auf, auch wenn sie inhaltlich umfassender als die bisherigen Papiere ist und theologisch zweifelsfrei eine Reihe interessanter Weiterentwicklungen bietet.

Abgrenzung gegen Transhumanismus und Posthumanismus

Die theologische Verteidigung der Begrenztheit als konstitutivem Gut des Menschseins ist stark und die Idee des More than human im Sinne einer positiv verstandenen Transzendenz interessant. Leider bleibt die Enzyklika aber vage in der Beurteilung medizinisch-therapeutischer Technikanwendung, die Begrenztheit lindert, ohne sie prinzipiell zu leugnen, und Menschen zu einem menschenwürdigen Leben verhilft (Prothetik, KI-gestützte Diagnostik, assistive Technologien für Menschen mit Behinderung etc.). Die Formulierung: „Deshalb muss klar unterschieden werden: Es ist eine Sache, Technologien in eine menschliche und beziehungsorientierte Sicht zu integrieren; etwas ganz anderes ist es, sich von einer Vorstellungswelt leiten zu lassen, die Begrenztheit herabwürdigt und ein rein technisches ‚Heil‘ verheißt“ (MH 117), lässt genau jene klare Differenzierung leider offen.

Das Verhältnis von Wahrheitsanspruch und Pluralismus

Wie Mack anmerkt, hält Leo XIV. erkenntnistheoretisch an der Möglichkeit objektiver Wahrheitserkenntnis fest (vgl. Mack 2026, 14), auch gegenüber postmodernen und algorithmisch fragmentierten Öffentlichkeiten. Das ist theologisch konsequent, wirft aber die didaktisch wie gesellschaftspolitisch brisante Frage auf, wie ein solcher Wahrheitsanspruch in pluralistischen, KI-vermittelten Öffentlichkeiten kommunikativ vermittelt werden kann, ohne in Autoritarismus umzuschlagen – ein Spannungsfeld, das die Enzyklika benennt, aber nicht auflöst.
Formal wäre dazu auch zu fragen, ob der durchgängige Dualismus der in der Enzyklika bemühten Bilder – die zwei Städte (biblisch in der Einleitung sowie bei Augustinus, MH 129f); zwei Arten von Liebe; zwei Arten des Fortschritts usw. (vgl. u. a. MH 130) immer stimmig ist – tertium non datur? Als Benennung von Idealen und deren Kontrapunkt ist das sicher richtig, aber im praktischen Vollzug wie in der notwendigen gesellschaftspolitischen Aushandlung liegt vermutlich ‚die Wahrheit oft dazwischen‘.

Regulierungsoptimismus ohne Marktvertrauen

Wie Mack in ihrer Einordnung hervorhebt, verankert die Enzyklika ihre Hoffnung fast ausschließlich in staatlicher und multilateraler Regulierung, während der Markt selbst kaum als Korrekturinstanz in Betracht gezogen wird (Mack 2026, 11; ethische Selbstverpflichtung der Unternehmen wird nur an einer einzigen Stelle angesprochen, MH 179; vgl. MH 181). Dies ließe sich theologisch als Fortschreibung einer traditionellen kirchlichen Marktskepsis lesen, die – gerade angesichts fehlender transnationaler Durchsetzungsmechanismen – die Frage nach der Realisierbarkeit der eigenen Forderungen ähnlich offenlässt, wie auch die bisherigen Überlegungen zu „Algor-Ethik“ und „Herzensweisheit“ (vgl. Büsch 2026). Entsprechend urteilt Neumann: „Stark ist die Enzyklika dann, wenn sie ethische Leitlinien für die Regulierung vorgibt wie Menschenwürde, Subsidiarität und die Option für die Armen. Sobald es konkreter wird, merkt man aber, dass eine Enzyklika kein Ort ist, um vertieft konkrete Lösungen zu diskutieren“ (Neumann 2026b).

Die Ambivalenz der „Entwaffnungs“-Metapher

Die Forderung, KI zu „entwaffnen“ (MH 110), ist rhetorisch stark, bleibt aber im Doppelsinn (militärische Abrüstung vs. Entmachtung wirtschaftlicher Monopole) unscharf. Eine theologische Kritik könnte hier ansetzen und fragen, ob die Vermischung beider Bedeutungsebenen die friedensethische Dringlichkeit der Waffensystem-Frage möglicherweise verwässert oder ob sie umgekehrt gerade die Verbindung von militärischer und ökonomischer Macht treffend pointiert.

 

Konsequenzen für die (Medien-)Bildung

Magnifica humanitas fordert im Kern „Ein Bildungsbündnis für das digitale Zeitalter“ (MH 139 – 142). Der Kontext ist im Kapitel 4 (s.o.) die Frage nach der Wahrheit als eines der drei Fundamente gelingenden Menschseins. Zu Recht betont der Papst: „Jede Technologie bildet diejenigen, die sie nutzen. Die Erziehung zum Umgang mit KI bedeutet daher auch, zu lernen, wann und wofür man sie nicht einsetzen sollte“ (MH 140). Das schließt unmittelbar an Konzepte von Medien- bzw. Digitalkompetenz an, zu denen immer auch die Notwendigkeit der Medienkritik und der Abgrenzung gehört.
Neben diese Bildung durch KI bzw. digitale Medien – die in diesem Abschnitt mitbehandelt und kritisiert werden (vgl. MH 141) – muss daher die Bildung über Medien und KI treten. Insofern Eltern alleine damit überfordert sind, fordert der Papst „ein Bündnis zwischen Politik, Bildungseinrichtungen und Familien“ (MH 142), das im Sinne des Jugendmedienschutzes durch politische Regulierung Digitalfirmen einhegt „statt die gesamte Last der Kontrolle auf die Familien abzuwälzen“ (a.a.O.). Als konkretes Ziel der Medienbildung wird benannt, dass Kinder, Jugendliche und junge Menschen – über die Notwendigkeit der Medienbildung für Erwachsene und Ältere sagt die Enzyklika leider nichts – „lernen, Manipulationen zu erkennen und auch in digitalen Umgebungen ihre eigene Würde zu verteidigen und die Würde anderer zu achten“ (a.a.O.).

Unter der Überschrift „Die zentrale Rolle der Schule“ (MH 143 – 147) – außerschulische Bildungsangebote wie in der kirchlichen Jugendarbeit werden leider auch nicht bedacht – werden die drei zentralen Herausforderungen für das Bildungsbündnis näher betrachtet:

  1. Die gesellschaftspolitische Herausforderung besteht darin, einen gleichen Zugang zu Grund- und weiterführenden Schulen sicherzustellen.
  2. Die pädagogische Herausforderung ist durch das Tempo des technischen Wandels induziert, der im diametralen Gegensatz zur Veränderungsgeschwindigkeit des Bildungssystems steht. Die Lösung besteht in einer kontinuierlichen Weiterbildung der Lehrer, „damit sie sich positiv mit neuen Technologien auseinandersetzen und den Schülern helfen können, sie verantwortungsbewusst, kritisch und kreativ zu nutzen statt sich passiv ihrem Einfluss zu unterwerfen“ (MH 145).
  3. „Die dritte große Herausforderung ist intellektueller und weisheitlicher Natur“ (MH 146): Über das bloße Wissen hinaus bedarf es der Fähigkeit, die Sinnfrage zu stellen, um die Wirklichkeit als Ganzes erfassen und dem Leben Ausrichtung geben zu können (vgl. ebd.)

Das inhaltliche Programm für eine Medienbildung mit Blick auf KI erschließt sich unmittelbar daraus (vgl. auch Behler 2026): Die Entwicklung kritischer Kompetenz, was zum einen bedeutet „authentisches, kritisches und kreatives Denken zu entwickeln“ (MH 146), zum anderen aber auch die Grenzen des Einsatzes von KI zu erkennen und „zu lernen, wann und wofür man sie nicht einsetzen sollte“ (MH 140).
Zur Wissens-Dimension ebenso wie zum kritischen Bewusstsein gehört, sich mit anderen über KI auszutauschen (MH 140) und Manipulationen erkennen zu lernen (MH 142). Dies hat unmittelbaren Bezug zu einer ethischen Dimension von Medienbildung, denn es geht letztlich darum, die „eigene Würde zu verteidigen und die Würde anderer zu achten“ (MH 142).

Ebenfalls zur kritischen Kompetenz wie zur Nutzungskompetenz gehört das Wissen um „Online-Phänomene wie Grooming, Erpressung und sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen“ (MH 141), Deep fakes, Isolation und (Cyber-)Mobbing (vgl. a.a.O.) – die leider hinreichend bekannten Risikodimensionen (vgl. BzKJ 2022)

Dies ist zwar noch kein elaboriertes Medienbildungs-Konzept (vgl. Büsch 2024), aber es ist mindestens ein erfreulich differenzierter Impuls, den genannten Themen z.B. auch im Religionsunterricht Raum zu geben.

 

Fazit

Papst Leo XIV. ist ‚heutig‘ und hat eines der zentralen Themen unserer Zeit in systematischer Reflexion in die Katholische Soziallehre eingebettet. Seine erste Enzyklika setzt inhaltlich die bisherige Linie der kirchenamtlichen Aussagen zur KI fort; die Verankerung in der Menschenwürde und die Ablehnung eines „technokratischen Paradigmas“ bleiben konstant. Magnifica humanitas verschiebt aber den Schwerpunkt von der anthropologisch-individualethischen Ebene zu einer politisch-strukturellen Analyse von Machtkonzentration, globalen Rohstoff- und Datenketten sowie internationaler Sicherheitsarchitektur. Zugleich bietet Papst Leo XIV. mit der Kritik an Transhumanismus bzw. Posthumanismus und mit der innerkirchlichen Selbstverpflichtung zwei Elemente, die in den bisher untersuchten Texten (vgl. Büsch 2026) noch fehlten und die sowohl für eine vertiefte theologische Kritik als auch für die religionspädagogische Praxis neues, konkretes Material bereitstellen.

Anmerkungen

[1] Die „grossartige Menschheit“ (magnifica humanitas; MH 1 u.ö.) ringt angesichts der Herausforderungen durch KI um ihre Menschlichkeit (humanitas; MH 85 u.ö.) und muss ihr „großartiges Menschsein“ (MH 15 u.ö.) bewahren.

[2] Eine unvollständige Auswahl – sofern nicht anders angegeben vom 25.05.2026: Tagesschau: Papst warnt vor Gefahren von künstlicher Intelligenz. https://www.tagesschau.de/ausland/europa/papst-enzyklika-108.html; ZDFheute: Erstes Lehrschreiben des Pontifex:Papst Leo: KI muss allen dienen, nicht nur den Tech-Giganten. https://www.zdfheute.de/panorama/papst-leo-enzyklika-magnifica-humanitas-ki-100.html; ORF: Enzyklika: Papst zitiert Tolkien, Frankl, Arendt und Platon. https://religion.orf.at/stories/3235687/; Die Zeit: „Magnifica Humanitas: Papst Leo

Papst Leo XIV. warnt in erster Enzyklika vor Risiken durch KI“. https://www.zeit.de/gesellschaft/2026-05/enzyklika-vatikan-papst-leo-xiv-kirche-kuenstliche-intelligenz-gxe; Der Spiegel: „Enzyklika zu künstlicher Intelligenz. Papst Leo XIV. warnt vor Machtkonzentration“. https://www.spiegel.de/ausland/papst-leo-enzyklika-zu-kuenstlicher-intelligenz-warnt-vor-machtkonzentration-a-bdb530ca-398c-4a6d-912f-fec4c0df2227; FAZ: Christian Geyer, „Der Mensch hält das aus. Kommentar zur KI-Enzyklika“. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-ki-enzyklika-des-papstes-200858548.html; Handelsblatt: Virginia Kirst: Magnifica humanitas. „KI entwaffnen“ – Papst Leo will KI moralisch erziehen. https://www.handelsblatt.com/politik/international/magnifica-humanitas-ki-entwaffnen-papst-leo-will-ki-moralisch-erziehen/100226225.html;

Prof. Andreas Büsch, Diplom-Theologe, Diplom-Pädagoge, ist Professor für Medienpädagogik und Kommunikations-wissenschaft im Fachbereich Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule Mainz.
Von 2012 bis 2025 war er Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz.

Foto: www.angelika-kamlage.de © Clearingstelle Medienkompetenz.
LITERATURVERZEICHNIS

Büsch, Andreas (2026), Die Päpste und die KI. Positionen der Katholischen Kirche zur Künstlichen Intelligenz. In: RUplus reliplus.de/die-paepste-und-die-ki/

Büsch, Andreas (2024), Das Ende des Projekts Aufklärung? KI als Herausforderung für die Medienpädagogik. In: merz 3/2024, 10-17. https://www.merz-zeitschrift.de/article/view/2902/2696

Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) (2022), Gefährdungsatlas. Digitales Aufwachsen. Vom Kind aus denken. Zukunftssicher handeln. Aktualisierte und erweiterte zweite Auflage. https://www.bzkj.de/resource/blob/197826/5e88ec66e545bcb196b7bf81fc6dd9e3/2-auflage-gefaehrdungsatlas-data.pdf

Gieselmann, Hartmut (2026), Ein Paladin gegen Sauron. Die päpstliche KI-Enzyklika Magnifica Humanitas ermöglicht überraschende Bündnisse gegen die Tech-Oligarchen (Kommentar). Heise Online, 31.05.2026. https://www.heise.de/meinung/Kommentar-Ein-Paladin-gegen-Sauron-11312745.html

Kirst, Virginia (2026), Warum ausgerechnet der Papst zur Orientierungshilfe bei KI wird. Handelsblatt online, 20.06.2026. https://www.handelsblatt.com/politik/international/technologie-warum-ausgerechnet-der-papst-zur-orientierungshilfe-bei-ki-wird/100233650.html

Mack, Elke (2026), Magnifica Humanitas (MH) – Kommentierte Zusammenfassung (Erfurter Diskussionspapiere Nr. 7). DOI: 10.22032/dbt.70651

Neumann, Felix (2026a), Wie Papst Leo gegen die Verzweckung des Menschen argumentiert. https://netzpolitik.org/2026/netzpolitische-enzyklika-wie-papst-leo-gegen-die-verzweckung-des-menschen-argumentiert/

Neumann, Felix (2026b), Tech-Regulierung und Digitale Allmende – Leos Enzyklika aus netzpolitischer Perspektive. Artikel 91.eu, 26.05.2026. https://artikel91.eu/2026/05/26/tech-regulierung-und-digitale-allmende-leos-enzyklika-aus-netzpolitischer-perspektive/

Papst Leo XIV. (2026), Enzyklika Magnifica humanitas des Heiligen Vaters Leo XIV. über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/encyclicals/documents/20260515-magnifica-humanitas.html. Als Broschüre (PDF zum Download): https://www.dbk-shop.de/de/publikationen/verlautbarungen-apostolischen-stuhls/enzyklika-magnifica-humanitas-papst-leo-xiv-bewahrung-menschen-zeitalter-kuenstlichen-intelligenz.html

Preckel, Anne (2026), Papst: „Künstliche Intelligenz muss entwaffnet werden“ (Vatican News, 25.05.2026). https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-05/papst-synodenaula-kuenstliche-intelligenz-magnifica-humanitas.html

Tenhage, Bernd (2026), „Tech-Konzerne brauchen Kritik von außen“. Warum ein KI-Pionier bei der Präsentation der Papst-Enzyklika teilnahm. Domradio, 26.05.2026. https://www.domradio.de/artikel/warum-ein-ki-pionier-bei-der-praesentation-der-papst-enzyklika-teilnahm

Weitere Materialien

Behler, Christina (2026); 5.MD Mittag | Digital – Die Enzyklika Magnifica Humanitas – ein Überblick . https://emf.taskcards.app/#/board/d0da91a3-83b8-4750-a32e-ade070665db0/view?token=89e39d79-9d58-4791-a57c-83e17bb14532
(Die Leiterin der diözesanen Medienstelle des Erzbistums München-Freising hat zu ihrer Präsentation in einem ausgezeichneten Taskcards-Board etliche Materialien rund um Magnifica Humanitas gesammelt.)

Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen (Hg.; 2026), Infografiken zu Magnifica humanitas im JPG- und PDF-Format in verschiedenen Sprachen. https://www.humandevelopment.va/en/magnifica-humanitas/risorse/infografiche.html

Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen (Hg.; 2026), Handreichungen für die Pastoral https://www.humandevelopment.va/en/magnifica-humanitas/risorse/kit-pastorale.html (Kurze Zusammenfassungen der Kapitel, relevante Bibelstellen, Fragen zur Reflexion sowie Anregungen für Bildungsangebote; bislang verfügbar in Englisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und Vietnamesisch.)

Nothelle-Wildfeuer, Ursula (2026), Würdigung der Enzyklika „Magnifica humanitas – über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ von Papst Leo XIV. im Rahmen der Pressekonferenz der DBK am 25.05.2026. https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2026/2026-082a-Enzyklika-Magnifica-humanitas-Wuerdigung-Prof.-Nothelle-Wildfeuer.pdf

Alle Online-Quellen geprüft am 7.8.2026.

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